Fragen und Antworten zu Selbsttests in der Schule

Meine Tochter/mein Sohn hat Angst vor dem Test. Sie/er weiß nicht, was auf sie/ihn zukommt. 

Wir werden die Kinder so gut wie möglich auf die Tests vorbereiten. Wenn möglich, werden sich die Klassen ein Video über die Testdurchführung ansehen. In allen Klassen wird ausführlich über die Tests gesprochen. In der ersten Woche werden die Lehrkräfte den Kindern den Test auch ggf. vormachen.

An welchen Tagen wird in der Schule getestet?

Aktuell müssen sich alle an Schule Beteiligten dreimal pro Woche testen. Dies werden wir montags, mittwochs und freitags durchführen. 

Was passiert, wenn wir unsere Einwilligung zur Testung in der Schule verweigern?

Sie können die Einwilligung verweigern. Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind beim Hausarzt, in der Apotheke oder einem Testzentrum testen zu lassen. Der Nachweis über das negative Testergebnis muss in der Schule vorgelegt werden. Er ist maximal 48 Stunden gültig. Möchten Sie auch keinen Test außerhalb der Schule, darf Ihr Kind nicht am Unterricht teilnehmen. Es erhält dann Aufgaben und Materialien über den/die Klassenlehrer/in. 

Wie wird der Test ablaufen?

Getestet werden alle Kinder, für die eine Einwilligungserklärung für die Testung in der Schule vorliegt. Mit den Kindern wird der Testablauf ausführlich besprochen, im Video angesehen oder vorgeführt. Da die Selbsttest nicht unbedingt sicher sind, wird auch darauf hingewiesen, dass ein positives Ergebnis nicht bedeutet, dass das Kind auch tatsächlich positiv ist.  Die Testkits liegen vorbereitet an den Plätzen. Die Kinder führen den Test selbst durch, Lehrkräfte oder Betreuungspersonen dürfen dies nicht machen. Die Testergebnisse werden dokumentiert, die Materialien im Hausmüll entsorgt.

Hier finden Sie Anleitungsvideos für Eltern und Kinder. (Bitte anklicken)

 

Kann mein Kind einen Nachweis über den durchgeführten Test erhalten?

Alle Schülerinnen und Schülern haben ein Testheft erhalten, in dem die Schule durchgeführte negative Antigen-Selbsttests dokumentiert. Dies kann dann auch im außerschulischen Bereich, z.B. beim Restaurant- oder Kinobesuch, als Testnachweis dienen.  Bitte beachten Sie jedoch die jeweils geltenden Regelungen.

Was passiert, wenn ein Kind positiv getestet wird?

Zeigt ein Test ein positives Ergebnis, wird das Kind aus der Klasse genommen. Die Eltern werden benachrichtigt, um ihr Kind abzuholen. Die Schule ist verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren. Ein positives Ergebnis des Selbsttests bedeutet nicht automatisch eine Infektion mit dem Corona-Virus. Die Eltern müssen das Ergebnis durch einen PCR-Test überprüfen lassen. Nur mit einem negativen PCR-Test darf das Kind wieder in die Schule kommen. Sollte auch dieser Test positiv sein, erhalten sie weitere Anweisungen durch das Gesundheitsamt. Es werden nicht mehr alle Kinder der Klasse oder unmittelbare Sitznachbarn in Quarantäne geschickt.

Kann ich mit meinem Kind auch zuhause einen Selbsttest machen?

Nein, das ist leider nicht zulässig.

Mein Kind bekommt sehr oft Nasenbluten. Ist es auch möglich, einen anderen Test (z.B. Spucktest) durchzuführen?

Nein, das ist aus organisatorischen und personellen Gründen nicht möglich. Wir testen nur an den festgelegten Testtagen. In diesem Falle müssten Sie rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit einen neuen Test außerhalb der Schule machen lassen. 

Was passiert, wenn eine Lehrkraft positiv getestet wird?

Alle Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule testen sich ebenfalls dreimal pro Woche. Sollte ein Ergebnis positiv sein, muss die Lehrkraft die Schule verlassen und das Ergebnis durch einen PCR-Test überprüfen lassen. Bis für die betroffene Klasse eine Vertretung gefunden ist, wird sie durch die Notbetreuung mitbetreut. Eventuelle Quarantäne-Regelungen erfolgen, sobald das Ergebnis eines PCR-Tests vorliegt.